Kurzbeitrag von RA Eberhard Rott, Vorstandsvorsitzender der AGT.

BMJV legt umfassende Studie zum digitalen Nachlass vor.

Beinahe 400 Seiten stark ist die Untersuchung zum digitalen Nachlass aus rechtlicher und technischer Sicht, die das BMJV Ende letzten Jahres vorgelegt hat und zum Download unter diesem Link verfügbar ist.

„Mein erster Eindruck zu dem Werk: Eine ungeheure Fleißarbeit, die nur erahnen lässt, welche zusätzlichen Aufgaben auf Testamentsvollstrecker in Zukunft zukommen werden. Und diese Zukunft ist eigentlich schon Gegenwart. Sie ist nur noch nicht in das Bewusstsein der Bevölkerung gedrungen. Professionelle Testamentsvollstrecker haben spätestens seit der AGT-Spezialtagung zum Thema digitaler Nachlass zu Beginn des letzten Jahres den Fokus auf diese Aufgaben gerichtet. E

rfreulich weiterhin: Die Studie widmet sich an verschiedenen Stellen auch dem Datenschutz. Spätestens jetzt können Testamentsvollstrecker sich diesem Thema nicht länger verschließen, zumal die Studie zur Bewältigung der Probleme des digitalen Nachlasses die Testamentsvollstreckung ausdrücklich empfiehlt. Die AGT-Fachtagung in Karlsruhe am 24.04.2020 wird sich neben anderen Praxisfragen der Testamentsvoll-streckung in einem eigenen Beitrag auch diesem Thema widmen.“

(Anmelde-)Informationen zu der AGT-Fachtagung „Praxisprobleme der Testamentsvollstreckung“, mit Vorträgen u.a. zum Datenschutz, zur Pflichtverletzung eines Testamentsvollstreckers, zu Versicherungen oder Briefmarken im Nachlass erhalten Sie hier.

Den Tagungsbericht zu der AGT-Spezialtagung „Digitaler Nachlass“ lesen Sie hier.
Hintergrundinformationen finden Sie hier.